ISW legt Acht-Punkte-Plan für Wasserstraßeninfrastruktur vor: Ziele des ,Masterplan Binnenschifffahrt' müssen zügig umgesetzt werden

Berlin, 19. Februar 2021

Um das System Binnenwasserstraße nachhaltig zu stärken, bedarf es eines schlüssigen Konzepts für den Erhalt sowie den Aus- und Neubau in Deutschland, fordert der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik als Teil der Initiative System Wasserstraße (ISW). Zur Bewältigung der wachsenden Güterverkehrsnachfrage unter Berücksichtigung ökologischer und klimapolitischer Zielstellungen, muss auch die Wasserstraßeninfrastruktur dringend ertüchtigt werden.

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Behinderung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs schwächt Volkswirtschaften: DSLV warnt vor Eskalation einzelstaatlicher Einreisebestimmungen

Berlin, 15. Februar 2021

Äußerst besorgt zeigt sich der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik über die Folgen der seit Sonntag, 14. Februar 2021 geltenden verschärften Einreisebestimmungen für Tschechien und Teile Österreichs nach Deutschland. Auch im Transportsektor Beschäftigte müssen ihre Einreise – selbst wenn sie nur im Transit durch die jetzt von Deutschland zu Virusvarianzgebieten erklärten Regionen fahren – ab sofort anmelden und einen zertifizierten Corona-Negativtest vorweisen. Durch diese neuen Hürden drohen erneut Grenzstaus, weiträumige Umfahrungen und im Ergebnis gestörte Lieferketten.

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Hinweise zur Covid 19-Pandemie

Die fortschreitende, weltumspannende Ausbreitung des so genannten Coronavirus (Covid 19) hat erhebliche Auswirkungen auf Produktionsprozesse, Lieferketten und die Logistik. Aktuelle Hinweise, Handlungsempfehlungen, rechtliche Hinweise und Links zu amtlichen Verlautbarungen, die für die Logistik von Bedeutung sind, stehen auf dieser DSLV-Seite zur Verfügung.

Die Logistik und der internationale Handel sind angewiesen auf ein grenzenloses Europa ohne Einfuhrbeschränkungen, Zollformalitäten und Kontrollen. Als Unterstützer der Aktion ,Logistics for Europe' setzen Unternehmen und Organisationen aus der Logistikbranche unter www.logisticsforeurope.eu ein deutliches Zeichen für ein freies Europa ohne Grenzen. 

Mögliche Ausweisung von Schweden und Ungarn als Hochinzidenzgebiete

[05.03.2021 10:59] Nach Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) ist damit zu rechnen, dass Schweden und Ungarn in Kürze als Hochinzidenzgebiete eingestuft werden. Sobald dies der Fall ist, wird der DSLV berichten. Dagegen hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) mitgeteilt, dass derzeit für eine Erklärung Polens zu einem Hochinzidenzgebiet, entgegen anders lautender Presseberichte, kein Anlass besteht. 

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Änderungen bei der Einstufung von Risikogebieten

[05.03.2021 12:54] Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat soeben mitgeteilt, dass ab Sonntag, den 7. März 2021 ab 0:00 Uhr die folgende Änderungen bei der Einstufung von Risikogebieten in Kraft treten werden: 

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Generelle Aussetzung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots in allen Bundesländern

[05.03.2021 16:08] Wie das Bundeverkehrsministerium (BMVI) informiert, haben nun auch die Freistaaten Bayern und Sachsen das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw nach § 30 der Straßenverkehrsordnung (StVO) bis einschließlich 5. April 2021 ausgesetzt. 

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Corona-Arbeitsschutzverordnung wird bis 30. April 2021 verlängert | Arbeitgeber müssen bei Büroarbeit weiterhin Homeoffice anbieten

[04.03.2021 08:29] Angesichts der pandemischen Lage haben sich Bund und Länder am 3. März 2021 im Rahmen einer Videokonferenz darauf verständigt (Anlage 1-2), die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV | Anlage 3) bis zum 30. April 2021 zu verlängern. Demnach sind Arbeitgeber weiterhin verpflichtet, alle geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen, um betriebsbedingte Personenkontakte zu reduzieren. Unter anderem hat der Arbeitgeber seinen Beschäftigten im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten weiterhin anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, sofern keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen. Liegen betriebliche Gründe dafür vor, dass eine Arbeit im Homeoffice nicht möglich ist, so müssen Arbeitgeber nach § 22 Abs. 1 ArbSchG auf Verlangen der zuständigen Behörde diese Gründe darlegen. 

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Bundesländer verlängern generelle Ausnahme vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw

[04.03.2021 13:54] Die Pandemie-bedingte befristete Aussetzung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lkw gemäß § 30 Straßenverkehrsordnung (StVO) wird in fast allen deutschen Bundesländern bis zum 5. April 2021 verlängert. Die Befreiung vom Fahrverbot hatte zunächst bis zum 28. Februar 2021 gegolten und wird nun aufgrund des anhaltenden Infektionsgeschehens zur Sicherstellung der Lieferketten verlängert. Die Ausnahmeregelung umfasst generell alle Transporte einschließlich Leerfahrten, lediglich Großraum- und Schwertransporte sind weiterhin nicht erlaubt.

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Gemeinsame Informationen der Verbände über nationale und internationale Corona-Vorschriften (Stand: 24.02.2021)

[03.03.2021 13:35] Mit Stand vom 03. März 2021 erhalten Sie in der Anlage zu dieser E-Mail die vom DSLV und den Verbänden des Güterkraftverkehrs, der Möbelspedition, des Werkverkehrs sowie der Paket- und Express-Logistik aktualisierten Übersichten der international und national geltenden Corona-Vorschriften. Diese enthalten folgende Informationen:

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Alle Newsmeldungen

Bund investiert weiter in die Schiene: DSLV und VDV begrüßen neue Gleisanschluss-Förderung

Berlin, 5 Februar 2021

Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) begrüßen die von Bundesverkehrsminister Scheuer angekündigte Investitionsoffensive für einen besseren Zugang zur Schiene. Teil des Pakets ist die neue Gleisanschluss-Förderrichtlinie, die geltendes Förderrecht zum 1. März 2021 ersetzen wird. Die neue Förderrichtlinie, der die EU-Kommission bereits zugestimmt hat, unterstützt Eisenbahnen, Verlader und Speditionen beim Aus- und Neubau von Gleisanschlüssen.

 

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DSLV warnt vor nachhaltigen Störungen im UK-Verkehr: Logistik leidet unter schlechter Brexit-Vorbereitung ihrer Kunden

Berlin, 20. Januar 2021

Das zum 1. Januar 2021 in Kraft getretene Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und dem Vereinigten Königreich (UK) führt zu wachsenden operativen Umsetzungsproblemen. Bis zu 80 Prozent der Sendungen im Warenverkehr zwischen UK und dem europäischen Festland sind derzeit fehlerhaft oder gar nicht deklariert und stimmen nicht mit den Zollvorschriften überein, stellt der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik fest. 

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DSLV zur neuen Coronavirus-Einreiseverordnung: Planungssicherheit für Speditions- und Logistikunternehmen zusätzlich eingeschränkt

Berlin, 13. Januar 2021

Ausnahmen von den Corona-Testpflichten gelten für die in der Logistik im grenzüberschreitenden Güterverkehr Beschäftigten nur noch dann, wenn sie bei der Einreise nach Deutschland weder aus sogenannten ‚Hochinzidenz’- noch aus ,Virusvarianten-Gebieten‘ kommen.

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DSLV erleichtert über EU-UK-Handelsabkommen: Spedition und Logistik für Brexit-Praxis gut gerüstet

Berlin, 28. Dezember 2020 

Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik zeigt sich erleichtert darüber, dass es der EU-Kommission und dem Vereinigten Königreich (UK) noch gelungen ist, einen ,harten Brexit‘ in letzter Minute abzuwenden. Mit dem erfolgreichen Abschluss eines Handelsabkommens kann jetzt zumindest Planungssicherheit sowohl für die Speditions- und Logistikbranche sowie für deren im- und exportorientierte Kunden aus Industrie und Handel geschaffen werden.

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DSLV zur EU-Strategie ‚Sustainable and Smart Mobility‘: Aktionsplan zur Erreichung der EU-Klimaziele im Verkehr ist äußerst ambitioniert, aber machbar

Berlin, 10. Dezember 2020

Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik unterstützt die am 9. Dezember 2020 von der Europäischen Kommission vorgelegte ,Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität‘ im Grundsatz. Auch wenn die darin aufgeführten Vorhaben überwiegend bekannt sind, bekommt das Ziel des nahezu emissionsfreien Verkehrssektors als Teil des EU Green Deal damit eine koordinierte Agenda, die sämtliche Verkehrsträger einbezieht.

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DSLV begrüßt Einigung der EU-Verkehrsminister: Reform der Eurovignetten-Richtlinie fördert emissionsfreien Straßengüterverkehr

Berlin, 9. Dezember 2020 

Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik begrüßt, dass sich das virtuelle EU-Verkehrsministertreffen am 8. Dezember 2020 auf einen Kompromiss für eine Reform der Eurovignetten-Richtlinie verständigen konnte. Damit wurde der Weg für eine Differenzierung der Lkw-Mautsätze nach CO2-Emissionen in allen EU-Mitgliedstaaten geebnet.

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Wechsel an der Spitze des FIATA AB Safety and Security: Niels Beuck leitet Sicherheitsgremium des Weltspeditionsverbands

Berlin, 8. Dezember 2020

Die Mitgliederversammlung der Internationalen Föderation der Spediteurorganisationen (FIATA) hat Niels Beuck am 7. Dezember 2020 zum Vorsitzenden ihres Advisory Body Safety and Security (ABSS) gewählt. In dieser Funktion rückt Beuck, Mitglied der Geschäftsführung des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik, auch in das Extended Board des Weltspeditionsverbands auf.

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Container-Linienreedereien gefährden wirtschaftliche Erholung der europäischen Wirtschaft: Spediteure fordern von Reedereien Rückkehr zur Normalität

Berlin, 3. Dezember 2020

Die globale Pandemie hat die Folgen des bestehenden Ungleichgewichts in der Verfügbarkeit von Containern zwischen westlichen und asiatischen Häfen einerseits und des Kapazitätsabbaus in der Linienschifffahrt anderseits verschärft; mit schwerwiegenden Folgen nicht nur für deutsche Spediteure, sondern auch für deren Kunden. Dabei ist die Zuverlässigkeit und Stabilität maritimer Lieferketten von entscheidender Bedeutung für die gesamte europäische Wirtschaft. Aus diesem Grund fordert der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik die Container-Linienreedereien dringend dazu auf, die Zuverlässigkeit der Fahrpläne und die erforderliche Servicequalität wiederherzustellen. 

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DSLV zufrieden mit BMVI-Nutzfahrzeuggipfel: Förderkulisse aufbauen, Marktrisiken abfedern, Planungssicherheit herstellen

Berlin, 11. November 2020

Das ‚Gesamtkonzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge‘ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erfüllt im Wesentlichen die Erwartungen der Speditionsbranche. Zu diesem Ergebnis kommt der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik im Anschluss an den von den Verkehrsverbänden lange geforderten Nutzfahrzeuggipfel des BMVI am 11. November 2020. Abgestimmt auf diverse Nutzungsszenarien der Fahrzeuge sollen verschiedene Technologiepfade zunächst bis 2023 erprobt werden. Im Anschluss will das BMVI entscheiden, welche Technologien förderfähig sein sollen.  Das Konzept skizziert damit eine im Grundsatz nachvollziehbare und gesamtheitliche Strategie, um die Transformation zum CO2-freien Straßengüterverkehr noch in diesem Jahrzehnt zu vollziehen.

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Straßengüterverkehr droht Doppelbelastung: DSLV fordert Kompensation durch Carbon Leakage Verordnung

Berlin, 9. Oktober 2020

CO2-Preise sind zwar ein marktwirtschaftlicher und deshalb grundsätzlich richtiger Hebel zur Verknappung von Emissionsrechten, gleichwohl werden sie keine Anreize für Investitionen in emissionsärmere Lkw sein, bis die Nutzfahrzeugindustrie und die Energiewirtschaft marktreife Alternativen anbieten können. Hierauf weist der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik aus Anlass des von Bundestag und Bundesrat am 8. und 9. Oktober 2020 beschlossenen Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) hin. 

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Neue Vorschriften für die Berufskraftfahrerqualifikation: Potential zur Senkung von Kosten und Verwaltungsaufwand noch nicht ausgeschöpft

Berlin, 9. Oktober

Die neuen Regelungen für die Berufskraftfahrerqualifikation führen unter dem Strich zu Kosteneinsparungen und Verwaltungsvereinfachungen. Insofern begrüßt der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik die vom Deutschen Bundestag am 9. Oktober 2020 verabschiedete Gesetzesnovelle zur Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern grundsätzlich.

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DSLV-Kostenindex Sammelgutspedition: Sinkende Erlöse und verhaltener Kostenanstieg in der Corona-Krise

Berlin, 24. September 2020

Sinkende Kraftstoffpreise und das strikte Kostenmanagement der Systemlogistiker während der COVID-19-Pandemie haben in der ersten Hälfte des Jahres 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 0,4 Prozent nur zu einem leichten Anstieg der sendungsbezogenen Prozesskosten in den Stückgutnetzwerken geführt. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Ausgabe des Kostenindex Sammelgutspedition, den der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik halbjährlich veröffentlicht.

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Europäisches Parlament billigt eFTI-Verordnung: Digitalisierung von Frachtbeförderungsinformationen nimmt Fahrt auf

Berlin, 9. Juli 2020

Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik begrüßt die Zustimmung des Europäischen Parlaments zur Verordnung über elektronische Frachtbeförderungsinformationen (eFTI). Dies ist ein entscheidender Schritt zur weiteren Digitalisierung von Dokumentationsprozessen in der Logistik, von dem auch die Kontrollbehörden in Europa profitieren werden.

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EP beschließt Reformpaket für Straßengüterverkehr: Mobilitätspaket muss jetzt in den Praxistest

Berlin, 9. Juli 2020

Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik zeigt sich grundsätzlich zufrieden darüber, dass sich das Europäische Parlament jetzt auf eine abschließende Position für einen einheitlichen Rechtsrahmen für den europäischen Straßengüterverkehr verständigen konnte. Ob der erzielte Kompromiss tatsächlich zu einer Angleichung der Wettbewerbsbedingungen und Sozialvorschriften sowie zu einer Präzisierung der Marktzugangsbedingungen führt, wird wesentlich von der Umsetzung und der zukünftigen Kontrolldichte in den Mitgliedstaaten abhängen. 

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Digitales Branchengespräch Luftfracht von DSLV, BDI und BDL: Krise als Chance für Innovationen in der Luftfracht nutzen

Berlin, 2. Juli 2020

Damit die Unternehmen der Luftfrachtbranchen die Folgen der Covid-19-Krise abmildern können, müssen jetzt vorhandene Digitalisierungs- und Innovationspotenziale gehoben werden und schnelle Fortschritte bei der Umstellung auf digitale Frachtdokumente und beim Datenaustausch mit den zuständigen Behörden gemacht werden. Entscheidend wird auch die zügige Umsetzung der Fördervorhaben aus dem ‚Innovationsprogramm Logistik 2030‘, wie die Optimierung von Anbindungen der Flughäfen an landgebundene Verkehrsträger und die Wahrung des Bestandsschutzes für bedarfsgerechte Betriebszeiten sein. Dies ist ein Ergebnis des erstmals digital durchgeführten ‚Branchengespräch Luftfracht‘ des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Hochrangige Aircargo-Vertreter der Verbände appellierten an die Politik, den Neustart nach der Krise als Chance für Innovationen in der Luftfrachtpolitik zu nutzen

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Stärkung der Altersvorsorge für Beschäftigte der Verkehrswirtschaft: Verkehrsverbände gründen neues Versorgungswerk

Berlin, 1. Juli 2020

Mit der neuen gemeinsamen „MobilitätsRente“ schaffen die führenden Verkehrsverbände attraktive Angebote bei Altersvorsorge sowie Kranken- und Unfallversicherung für alle Unternehmen in den Bereichen Spedition und Logistik, Lagerhaltung, Güterverkehr, Entsorgung und Personenbeförderung. Das gemeinsame „Versorgungswerk der Verkehrswirtschaft e.V. (VVW)“ bündelt die bisherigen Einzelaktivitäten der Verbände zur sozialen Absicherung der Beschäftigten ihrer Branchen und trägt dazu bei, die bestehenden  Leistungen zu stärken und den Umfang der betrieblichen Altersversorgung zu erhöhen.

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DSLV zur Vorstellung des 'Masterplan Schienenverkehr': Schienengüterverkehr muss logistiktauglich und flächenfähig werden

Berlin, 30. Juni 2020

Der Straßengüterverkehr muss entlastet, die Klimabilanz des Güterverkehrs muss verbessert werden. Deshalb unterstützt der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik das ambitionierte Ziel der Politik, den Anteil der Schiene am Güterverkehr bis zum Jahr 2030 von derzeit 19 Prozent auf mindestens 25 Prozent zu erhöhen. Hierfür hat das ‚Zukunftsbündnis Schiene‘ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Weichen grundsätzlich richtig gestellt. Eines der wichtigsten Handlungsfelder des am 30. Juni 2020 vom BMVI vorgestellten ‚Masterplan Schienenverkehr’ ist die Steigerung der Leistungsfähigkeit des Schienengüterverkehrs. Dazu muss das Gesamtsystem Schiene einschließlich der Infrastrukturschnittstellen Straße-Schiene-Wasserstraße in Terminals und Häfen logistiktauglich und flächenfähig gemacht werden. 

 

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Bundesregierung beschließt Wasserstoffstrategie: Logistikbranche begrüßt Wasserstoffstrategie zur Erreichung der Klimaziele

Berlin, 15. Juni 2020

Die Verbände der Transport- und Logistikwirtschaft begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung, mit der Wasserstoffstrategie einen wichtigen Meilenstein für die Energiestruktur der Zukunft zu setzen. Die Bereitschaft der Mitgliedsunternehmen, maßgeblich zum Erreichen der ambitionierten nationalen und europäischen Umweltziele ganz wesentlich beizutragen, erhält damit eine zentrale Unterstützung.

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Gemeinsame Erklärung: Deutsche Logistikbranche garantiert Versorgungssicherheit und steht für fairen Wettbewerb

Die deutsche Logistikbranche hat ihr Versprechen aus dem Gütertransportpakt für Deutschland gehalten. Die Versorgungssicherheit von Wirtschaft und Gesellschaft wurde während der hochkritischen Zeit der Corona-Krise durchweg gewährleistet, die Lieferketten hielten Stand. Die Verbände des Gütertransportpaktes danken daher allen Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre herausragende Leistung in dieser Zeit! Sie danken überdies der Bundesregierung für die unbürokratische Hilfe und die flexible Handhabung aller Ausnahmeregelungen.

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DSLV zur temporären MwSt-Senkung: Organisationsaufwand in Unternehmen kann Konjunkturimpulse dämpfen

Berlin, 10. Juni 2020

Mit einer auf sechs Monate befristeten Absenkung der Mehrwertsteuersätze als Teil des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets der Bundesregierung soll eine Stärkung der Binnennachfrage vor allem durch die Endverbraucher entstehen. Die erhofften Konjunkturimpulse können aber durch zusätzliche Kosten der Wirtschaft, die durch die zweimalige Änderung der Steuersätze innerhalb weniger Monate entstehen, gedämpft werden, befürchtet der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik. 

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DSLV zum Konjunkturprogramm der Bundesregierung: Koalition setzt richtiges Signal zur Stärkung der Wirtschaft

Berlin, 4. Juni 2020

Ein starkes Engagement des Staates in Infrastruktur und Innovation - insbesondere für die Digitalisierung und den Klimaschutz - ist jetzt gefordert. Das vom Koalitionsausschuss ausgehandelte Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket ist deshalb ein richtiges, wenn auch 130 Mrd. Euro teures Signal der Zuversicht an die Gesellschaft. Mit steuerlichen Erleichterungen, breit angelegten Fördermaßnahmen und einem Digitalisierungsschub kann die Bundesregierung Wirtschaft und öffentliche Verwaltung in der Post-Pandemie-Phase stärken und Arbeitsplätze sichern. 

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Blockadepolitik beendet: DSLV begrüßt Entscheidung des BVerwG zur Fahrrinnenanpassung der Elbe

Berlin, 4. Juni 2020

Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik hat die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG), auch die letzten Klagen gegen die Fahrrinnenanpassung der Elbe abzuweisen, mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen. Der DSLV geht davon aus, dass den organisierten Blockadeversuchen nunmehr endlich ein Ende gesetzt wurde.

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DSLV und BIEK liefern Impulse für die wirtschaftliche Reset-Phase: Logistikbranche braucht Senkung der Abgaben- und Bürokratisierungslast - politische Dynamik darf in Nachkrisenzeiten nicht nachlassen

Berlin, 2. Juni 2020

Für die dringend notwendige Reaktivierung der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens sind Logistikunternehmen unabkömmlich. Damit die Konjunktur schnell wieder anspringen kann und die Gesellschaft gleichzeitig resilient gegen weitere Infektionswellen wird, müssen die von der Politik während der Pandemie erlassenen Maßnahmen nun evaluiert, auf ihre Bestandstauglichkeit überprüft und gegebenenfalls weiterentwickelt werden. 

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Bundes-Förderungen müssen verstetigt werden: Verbändeallianz fordert Stärkung des Kombinierten Verkehrs

Berlin, 28. Mai 2020

Führende Verkehrsverbände haben ihre Vorschläge zur bevorstehenden Evaluierung der Förderrichtlinie Kombinierter Verkehr des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) vorgelegt. In einem gemeinsamen Positionspapier formulieren der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik, der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BÖB), der Bundesverband der deutschen Binnenschifffahrt (BDB) sowie die Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr (SGKV) Kernforderungen für die erfolgreiche Gestaltung des Kombinierten Verkehrs der Zukunft.

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Bundestag entscheidet über gasbetriebene Nutzfahrzeuge: Logistikbranche fordert verbindliche Perspektiven für emissionsarme Lkw

Berlin / Bonn / Hattersheim / Fraunkfurt a. M., 15. Mai 2020

Die Speditions-, Transport- und Logistikbranche erwartet von der Politik und den Fahrzeugherstellern eine klare Perspektive für die zukunftsfähigen Antriebstechnologien des Straßengüterverkehrs. Die Phase, in der das Ringen der Herstellerindustrie und der Energieanbieter um zukünftige Marktanteile als strategische Ausrichtung gesehen wurde, muss jetzt abgeschlossen werden und verbindlichen Perspektiven für die Logistikbranche weichen. Die Forderung nach Technologieoffenheit darf sich nicht in der bisherigen Henne-und-Ei-Diskussion über die zukünftige Antriebstechnologie erschöpfen. Darin sind sich die Speditions-, Transport- und Logistikverbände AMÖ, BIEK, BGL, BWVL und DSLV einig.

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Bundestags-Verkehrsausschuss entscheidet über gasbetriebene Nutzfahrzeuge: Logistikbranche begrüßt weitere Mautvorteile für CNG/LNG-Lkw bis Ende 2023

Berlin, 6. Mai 2020

Die Logistikbranche begrüßt die am 6. Mai 2020 getroffene Entscheidung des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag, gasbetriebene Lkw bis zum 31. Dezember 2023 weiterhin von der Maut zu befreien. Dadurch entsteht für die Unternehmen der Branche deutlich mehr Planungssicherheit für Investitionen in alternative Antriebe. 

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Lockdown-Exit: Logistikverbände empfehlen schrittweisen Neustart der Wirtschaft

Berlin, 15. April 2020

Zur Minderung volkswirtschaftlicher und gesellschaftlicher Schäden sind Strategien zur Beendigung des Lockdowns erforderlich. Hierzu haben führende Verbände der Logistikbranche ein gemeinsames Positionspapier mit Empfehlungen für einen verträglichen Neustart der Wirtschaft nach Abschwächung der Corona-Krise vorgelegt.

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Kaum betriebsbedingte Kündigungen bei Speditionen - Liquiditätsdelle wird im Mai erwartet: DSLV begrüßt Ergänzung des Corona-Rettungsschirms

Berlin, 7. April 2020

Die Entscheidung der Bundesregierung vom 6. April 2020, die Vergabe von Schnellkrediten speziell auch für Mittelstandsbetriebe mit mehr als 50 Beschäftigten zu erleichtern, ist eine richtige und wichtige Maßnahme für viele inhabergeführte Unternehmen in dieser Phase der Corona-Pandemie. Aus Sicht des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik wurde der bestehende Rettungsschirm insbesondere durch die vollständige Absicherung der Kreditrisiken durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Verlängerung der Laufzeiten auf zehn Jahre entscheidend ergänzt. Damit ist die Bundesregierung einer wesentlichen Forderung des DSLV nachgekommen.  

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Corona-Krise: BMVI und deutsche Logistikverbände schließen Übereinkommen zur Versorgung von Industrie, Handel und Bevölkerung

Berlin, 26. März 2020

Für die Versorgung von Unternehmen und Bevölkerung in Deutschland garantiert weiterhin die Logistikbranche. Sie stellt die Be- und Auslieferung von Waren sicher und wird dabei vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt. Logistik ist in unserer arbeitsteiligen Wirtschaft systemrelevant.

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DSLV-Index Sammelgutspedition: Prozesskosten der Systemverkehre steigen weiter: Personal- und Sachaufwendungen sorgen für Kostenschub um 4,1 Prozent

Berlin, 26. März 2020

Einen deutlichen Kostenschub in Höhe von 4,1 Prozent hat es bei den Stückgutnetzen im zweiten Halbjahr 2019 im Vergleich zu den letzten sechs Monaten des Jahres 2018 gegeben. Dies weist die aktuelle Ausgabe des Kostenindex Sammelgutspedition des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik aus. Vor allem der kontinuierliche Anstieg der Personal- und Sachkosten, aber auch die zu Beginn des Jahres 2019 geänderten Mautsätze und -strukturen trugen zu einem spürbaren Anstieg der Kosten der sendungsbezogenen Prozesskosten in den deutschen Stückgutnetzen bei.

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Logistikbranche braucht jede Unterstützung zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit

Berlin/Frankfurt am Main/Hattersheim, 19. März 2020

Deutschland befindet sich in einem in jüngerer Zeit nicht dagewesenen Krisenmodus. Die Lieferketten sind heute unter Spannung, aber stabil. Die Verbände der Speditions-, Transport- und Logistikwirtschaft - AMÖ, BGL, BIEK, DSLV und BWVL - bekräftigen, dass die Unternehmen und Beschäftigten der Branche auch in dieser Ausnahmesituation die Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft auf dem gewohnt hohen Niveau zuverlässig sicherstellen werden.

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DSLV und DVZ relaunchen Nachwuchspreis Spedition und Logistik: Young Freight Forwarder Germany Award fördert Logistikkarrieren

Berlin, 18. März 2020

Spedition ist ein internationales People’s Business und baut auf junge kreative und engagierte Logistiktalente. Mit dem Relaunch ihres ,Young Freight Forwarder Germany Award', zu welchem nun auch eine eigene Internetseite gehört, wollen der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik und die Deutsche Verkehrszeitung (DVZ) IHK-Absolventen zusätzlich motivieren, ihre in der Ausbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in einem anspruchsvollen Wettbewerb zu präsentieren.

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Covid-19 Pandemie bedroht Lieferketten und Versorgungssicherheit: Speditionen und Logistikunternehmen brauchen schnelle Hilfestellung der öffentlichen Hand

Berlin, 13. März 2020

Die rasante globale Ausbreitung des Corona-Virus erweist sich inzwischen als reale Bedrohung für die Gesundheit und Versorgung vieler Menschen. In diesem sich täglich ändernden Szenario wird die Systemrelevanz der Logistik für die Aufrechterhaltung von Produktionsprozessen, Beschaffungs- und Absatzwegen bei Industrie und Handel sowie für die Versorgung der Bevölkerung sehr deutlich.

Die Bundesregierung, die Regierungen der Bundesländer und die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten müssen mit Hochdruck an einer koordinierten Vorgehensweise zum Gesundheitsschutz arbeiten und mit gleicher Intensität Versorgungsengpässen, gesellschaftlichen Unruhen und einer weiteren wirtschaftlicher Destabilität, die den bereits vor Ausbruch der Pandemie drohenden konjunkturellen Abschwung jetzt zusätzlich verstärkt, entgegenwirken. Hierzu gehören sowohl operative und als finanzielle Unterstützungsmaßnahmen der öffentlichen Hand.

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Coronavirus bremst Logistik: Chinaverkehre - Zusatzkosten verteuern Lieferketten

Berlin, 4. Februar 2020

Die von der chinesischen Regierung eingeleiteten Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus haben zunehmend negative Auswirkungen auf internationale Lieferketten. Hierauf weist der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik hin. Die infolge der zuletzt steigenden Infektionszahlen in einigen Regionen Chinas restriktiven behördlichen Anordnungen führen zu verlangsamten Zollabfertigungen und deutlichen Lieferverzögerungen. 

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DSLV warnt vor Einschränkung des Investitionsspielraums in der Logistik

Berlin, 17. Dezember 2019
 
Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik hält auch den jetzt im Vermittlungsausschuss erarbeiteten höheren Einstiegspreis für eine Tonne CO2-Emissionen in Höhe von 25 Euro in einem ersten Schritt für nicht wirksam. Zum Einführungszeitpunkt 1. Januar 2021 wird insbesondere der Straßengüterverkehr erst einmal nur verteuert. „Grundsätzlich sind Preise das richtige Steuerungsinstrument für die Marktteilnehmer, doch braucht dieses Modell auch Ausweichszenarien, sonst füllt es nur die Staatskasse und das angestrebte Emissionsminderungsziel bleibt auf der Strecke“, bemängelt DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster. 

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EU-Kompromiss verschärft Marktzugang

Berlin, 13. Dezember 2019
 
Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik begrüßt die im Rahmen des Trilogs zwischen EU-Kommission, Parlament und Rat erzielte vorläufige Einigung auf ein einheitliches Regelwerk für die Sozialrechts- und Marktzugangsaspekte des europäischen Straßengüterverkehrs im Grundsatz. „Damit entsteht wenigstens Planungssicherheit für die Speditionsbranche, ihre Transportdienstleister und ihre Kunden aus der verladenden Wirtschaft, auch wenn längst nicht alle Ergebnisse zufriedenstellend sind.“ so Axel Plaß, Präsident  des DSLV nach erster Einschätzung des Kompromissvorschlags der Unterhändler der drei Brüsseler Institutionen für neue EU-Regelungen vom 12. Dezember 2019.

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Energiewende bleibt Grundvoraussetzung für den emissionsfreien Verkehr der Zukunft: Nationaler Emissionshandel für Straßengüterfernverkehr und Binnenschifffahrt ist zu überdenken

Berlin, 27. November 2019

Aus Anlass der anstehenden Plenardebatte zum Klimaschutzgesetz (KSG) und zum Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHS) im Bundesrat am 29. November 2019 hat der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik e. V. seine Stellungnahme zum Klimaschutzpaket der Bundesregierung erneuert. In Preisen für CO2-Zertifikate sieht der DSLV zwar einen marktwirtschaftlichen und deshalb grundsätzlich wirkungsvollen Hebel, um Emissionsrechte zu verknappen, doch müssen die international vereinbarten Klimaschutzziele wettbewerbsneutral mit Hilfe internationaler Instrumente erreicht werden. 

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Enttäuschung in der Logistikbranche: Bundestag senkt De-Minimis-Programm um 40 Mio. Euro

Berlin, 18. November 2019

Die Verbände der Speditions-, Transport- und Logistikbranche bedauern die Entscheidung des Bundestags, die Harmonisierungsmittel aus der Lkw-Maut (De-Minimis-Programm) im Bundeshaushalt 2020 um 40 Millionen Euro zu kürzen. Zwar sah der ursprüngliche Regierungsvorschlag sogar noch eine Kürzung um 50 Millionen Euro vor, dennoch werden zukünftig Mittel fehlen, um zahlreiche kleinere und mittelständische Transportunternehmen zukunftsfest zu machen.

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