Das Bundesfinanzministerium hat bekannt gegeben, dass die steuerlichen Erleichterungen zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie verlängert werden.
 
Steuerpflichtige, die durch die Covid-19-Pandemie unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffen sind, können bei ihrem Hauptzollamt - wie bereits seit dem 13. März 2020 - bis zum 31. März 2021 einen Antrag auf (Anschluss-)Stundung grundsätzlich aller Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens stellen. Die Stundungen laufen dann längstens bis zum 30. Juni 2021. Darüber hinausgehende Anschlussstundungen sollen im vereinfachten Verfahren nur im Zusammenhang mit einer angemessenen, längstens bis zum 31. Dezember 2021 dauernden Ratenzahlungsvereinbarung gewährt werden. Stundungszinsen werden in diesen Fällen grundsätzlich nicht erhoben.
 
Über den 30. Juni 2021 hinausgehende Stundungen - ohne Ratenzahlungsvereinbarungen - sind wie im sonst üblichen Antragsverfahren unter Erbringung der erforderlichen Nachweise, insbesondere zu den wirtschaftlichen Verhältnissen, möglich. Damit werden die bisherigen Regelungen, die bis 31. Dezember 2020 befristet waren, angemessen verlängert.
 
Quelle: Zoll online - Coronakrise