Das BIBB hat die vier IT-Ausbildungsberufe untersucht und einen Modernisierungsbedarf insbesondere im Bereich IT-Security, Cloud Computing und Virtualisierung festgestellt. Es wird auch vorgeschlagen, die Struktur zu ändern und die Berufsprofile neu aufeinander abzustimmen.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat seine Untersuchung zur Modernisierung der IT-Berufe abgeschlossen. Die Ausbildungen zum/zur Fachinformatiker/-in, IT-System-Elektroniker/-in, IT-System-Kaufmann/-frau sowie Informatikkaufmann/-frau wurden 1997 neu eingeführt. Die Zahl der jährlich bundesweit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge liegt bei etwa 15.000. Die Berufe werden in Betrieben aller Branchen ausgebildet, so auch immer stärker in der Speditions- und Logistikbranche.

An einer vom BIBB durchgeführten Online-Befragung im Frühjahr 2016 haben über 6.000 Personen teilgenommen, darunter etwa 2.000 IT-Fachkräfte, 2.000 Personal- und Ausbildungsverantwortliche, 1.700 Auszubildende sowie mehr als 400 Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen. Zusammen mit den mehr als 50 Experteninterviews bildeten die Umfrageergebnisse die statistische Grundlage für die Untersuchungen. Es werden nun in einem weiteren Projekt Empfehlungen für die Modernisierung erarbeitet. Neben der Anpassung bestehender Inhalte sowie der Aufnahme neuer Themen stehen auch die zukünftige Struktur, die Anzahl und die Abgrenzung der Berufe auf dem Prüfstand. Der Projektabschlussbericht soll Ende 2016 vorliegen.

Weitere Informationen unter www.bibb.de/voruntersuchung_itberufe.