Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat den Bestandsschutz auch für bisherige Schulungen von Personal, das Sicherheitskontrollen (außer Kontrollen) durchführt, vollumfänglich bestätigt. Diese begrüßenswerte Klarstellung erfolgte auf einen „Brandbrief“ des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) hin.

Danach genießt „jegliches Personal, das nach dem bisherigen Kapitel 11.2.3.9 geschult wurde, Vertrauensschutz, sowohl für das neu definierte Kapitel 11.2.3.9 (Sicherheitskontrollen) als auch für das neue Kapitel 11.2.7 (Zugang), unabhängig davon, ob dieses Personal ursprünglich mit 11 UE oder mit 4 UE geschult wurde“ (UE=Unterrichtseinheiten). Das LBA will in Kürze auf seiner Internetseite Informationen zum Vertrauensschutz für bereits durchgeführte Luftsicherheitsschulungen veröffentlichen.  

Der mit dem Inkrafttreten des Modulsystems eigentlich bereits zugesagte Bestandsschutz war vor dem Hintergrund einer Änderungsverordnung zur EU-Verordnung 185/2010 („Small Amendments“) kurzzeitig wieder fraglich geworden. Die neu abgegrenzte Nr. 11.2.3.9 gilt jetzt ausschließlich für Personal, das Sicherheitskontrollen (außer Kontrollen) durchführt. Personen mit Zugang zu identifizierbarer Luftfracht müssen eine Schulung des Sicherheitsbewusstseins nach 11.2.7 erhalten.