Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) erhöht die Anforderungen an geschäftliche Versender (gV) weiter. Einer aktuellen Meldung des LBA zufolge muss ein gV als so genannte 'Stelle' gemäß Artikel 14 der EU-Verordnung 300/2008 ein Sicherheitsprogramm aufstellen und fort entwickeln:

 

http://www.lba.de/DE/Luftsicherheit/Reglementierter_Beauftragter/RegB_Newsletter/Newsletter/News_27_11_2013.html?nn=21510

Ein Muster des Luftfracht-Sicherheitsprogramms für geschäftliche Versender (LFSP-gV) stellt das LBA im Bereich 'RegB - weitere Dokumente' zur Verfügung:
http://www.lba.de/SharedDocs/Downloads/S/Reglementierter_Beauftragter/Sicherheitsprogramm_geschaeftlicher_Versender.html?nn=21510

Der jeweils zuständige Reglementierte Beauftragte (RegB) ist aber nicht verpflichtet, das LFSP des gV zu überprüfen. Das hat das LBA auf Nachfrage des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) bestätigt.

Das LBA fordert vom gV die eigenverantwortliche Aufstellung und Fortschreibung des LFSP und wird dies im Rahmen seiner Kontrolltätigkeit verstärkt überprüfen. Es hat erkennen lassen, hierfür keine lange Übergangsfrist einräumen zu wollen. Die RegB sollten daher die von ihnen anerkannten gV vorsorglich auf die neue Anforderung des LBA aufmerksam machen.