Die Vertragsbedingungen des einzelnen Arbeitnehmers spielen eine immer größere Rolle in der Arbeitswelt und sind oftmals Ausgangspunkt kontrovers geführter öffentlicher Diskussionen. Die Politiker und Gewerkschaften greifen bei dem Versuch ein sozialeres Arbeitsrecht zu schaffen mehr und mehr in die grundgesetzlich geschützte Unternehmerfreiheit ein. Im Fokus stehen unter anderem die Arbeitnehmerüberlassung, befristete Beschäftigung, Werkvertragsgestaltungen und nicht zuletzt ein gesetzlich geregelter Mindestlohn. Der ASL ist im Grundsatz gegen eine staatliche Reglementierung des Arbeitsrechts und unterstützt vielmehr die Tarifautonomie als wichtige Grundlage der sozialen Marktwirtschaft.

Als professionelle Interessenvertretung für die Bereiche Arbeits- und Sozialrecht sowie die Tarifpolitik wurde der Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Deutschland e. V. (ASL) Anfang 2001 aus der Taufe gehoben. Neben regionalen Arbeitgeberverbänden gehören dem ASL auch regionale Gesamtarbeitgeberverbände des Speditionsgewerbes an.

Der ASL hat unter anderem die Aufgabe,

die arbeitsrechtlichen, tarifpolitischen und sozialpolitischen Belange seiner Mitglieder zu wahren, die von überregionaler Bedeutung sind,

  • den Erfahrungsaustausch seiner Mitglieder zu fördern und
  • deren gemeinsame sozialpolitische Belange gegenüber den gesetzgebenden Körperschaften sowie den sonstigen Institutionen und Organisationen in Deutschland und Europa zu vertreten.
Darüber hinaus hat sich der ASL, der selbst nicht tariffähig ist, das Ziel gesetzt, den Speditions- und Logistikdienstleistern in sozialpolitischen Grundsatzfragen künftig mehr öffentliches Gehör zu verschaffen.

Die Mitgliedschaft steht allen Verbänden des Verkehrsgewerbes offen. Weitere Auskünfte erteilt der ASL-Vorsitzende Markus Betz unter den unten angegebenen Kontaktdaten.

Vorsitzender

Markus Betz

United Parcel Service