Das Handbuch 'Schnittstelle Rampe – Gute Beispiele' wurde am 8. Mai 2014 im BMVI in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Es bildet den Abschluss der Maßnahme 'Optimierung der Abläufe an Verladerampen', die Teil des Aktionsplans Güterverkehr und Logistik ist. Neben dem Ministerium hat eine Reihe von Spitzenverbänden des Handels, der Industrie und der Speditions- und Logistikwirtschaft an dem Projekt mitgewirkt.

Das Handbuch 'Schnittstelle Rampe – Gute Beispiele' wurde von der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Logistikkoordinatorin der Bundesregierung, Frau Dorothee Bär, am 8. Mai 2014 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Es fasst die Ergebnisse eines umfangreichen Konsultationsprozesses zusammen, den das BMVI moderiert hat und an dem zahlreiche Spitzenverbände des Handels, der Industrie und der Logistikwirtschaft, darunter der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), mitgewirkt haben.

Anhand einer Reihe von Praxisbeispielen wird dargestellt, wie sich durch den Einsatz moderner Informationstechnologie und durch veränderte Abläufe an den Verladerampen Zeit und vor allem Kosten bei allen Beteiligten sparen lassen. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Berufskraftfahrer und das Rampenpersonal.

Die Maßnahme 'Optimierung der Abläufe an Verladerampen' ist Teil des Aktionsplans Güterverkehr und Logistik, dessen Abschluss das nun vorgelegte Handbuch bildet. Die bisherigen Ergebnisse, die im Rahmen dieser Einzelmaßnahme durch das Ministerium, die beteiligten Verbände und die beauftragte hwh Gesellschaft für Transport- und Unternehmensberatung unter der Leitung von Prof. Paul Wittenbrink erarbeitet wurden, sind auf der Webseite des BMVI unter folgendem Link zusammengestellt: www.bmvi.de/rampenoptimierung.

Dort steht neben dem Handbuch auch der umfangreiche Schlussbericht „Schnittstelle Rampe – Lösungen zur Vermeidung von Wartezeiten“ als Download zur Verfügung. Dieser enthält neben den Praxisbeispielen des Handbuchs eine umfangreiche Analyse der Problemlage und einen ergänzenden rechtlichen Teil mit Hinweisen, wie durch eine entsprechende Vertragsgestaltung zwischen Auftraggeber und Speditions- und Logistikdienstleister eine Vielzahl von Problemen im Voraus vermieden werden können.

Der DSLV begrüßt, dass sich das BMVI im Rahmen des Aktionsplans Güterverkehr und Logistik der Problemsituation an der Schnittstelle Rampe angenommen hat. Hier kommt es in der Speditionspraxis immer wieder zu Zeitverlusten und damit verbundenen hohen Kosten. Darüber hinaus unterstützt der Verband die Entscheidung des BMVI, das Thema auch weiterhin auf der Agenda zu belassen und zum Jahresende ein weiteres Treffen des Arbeitskreises einzuberufen.

Der DSLV wird das Handbuch im Kreis seiner Mitglieder streuen und dazu beitragen, dass das Thema Rampe nicht an Aufmerksamkeit verliert. Dabei ist zu wünschen, dass sich nicht nur diejenigen Partner der Spedition, bei denen heute schon alles rund läuft, für eine Verbesserung der organisatorischen und sozialen Probleme an den Verladeschnittstellen einsetzen, sondern auch und vor allem diejenigen, bei denen noch einiges im Argen liegt. Das vorliegende Handbuch soll dazu beitragen, das hierfür notwendige Problembewusstsein zu schaffen.

Typ Dokument (Download) Dateigröße
pdf Handbuch Schnittstelle Rampe 1,1 MB